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Dieses Buch ist im Buchhandel unter Angabe von Titel, Autor und ISBN Nummer 3-8311-2665-8 erhältlich und kostet 9,20 Euro. Es ist auch im Internet sofort zu bekommen. Klicken sie dazu auf den Link von Amazon.de. Impressum ©Helmuth Zimmermann Leben oder Tod im Orient Avsallar, Alanya, Türkei 2001 helmuthzi@hotmail.com Covergestaltung: Helmuth Zimmermann Herstellung: Book on Demand GmbH Gutenbergring53, D – 22848 Norderstedt Printed in Germany ISBN 3-8311-2665-8 Leben oder Tod im Orient Inhalt: 1.0 Türkeiurlaub 10 2.0 Der Betrug 3.0 Der Liebhaber 4.0 Investitionen und Erfahrungen 5.0 So ist das Leben 6.0 Die Rettung 7.0 Ende Türkeiurlaub “...wir wünschen ihnen einen angenehmen Urlaub,” tönt die nette Stimme der Stewardess aus dem Lautsprecher über ihnen . Up and away, raus und nix wie weg... Urlaub, Sonne, Meer, Strand, warme Sommernächte, Tanz, abschalten, relaxen, auftanken... Ja, endlich Urlaub. “Macht es ihnen etwas aus, wenn ich rauche?”, fragt die ältere Dame und steckt sich ihre Zigarette an. Karl guckt ganz entnervt und sagt: “Wollen sie mich verarschen oder was? ... Sie blöde Kuh.” “Aber Karl, lass doch die Frau in Ruhe”, beschwichtigt ihn seine Gattin Gisela. “Karl meint das nicht so, er ist manchmal so grob, rauchen sie nur”, sagt sie der Dame zugewandt. Sie lächelt dabei etwas verlegen. Sie möchte die Situation retten. Die Dame lächelt gequält zurück und saugt sich dabei fast an der Zigarette fest. Sie wirkt verunsichert, verlegen, Schweiß steht ihr auf der Stirn, sie hat Angst, Angst vor dem Fliegen. Insbesondere diese scheiß‘ Start- und Landemanöver lassen sie jedes Mal aufs Neue in Panik geraten. Alles überstanden, Gott sei Dank, so und jetzt eine rauchen und nun so etwas. “Sie sollen an ihrem Qualm ersticken, ich jedenfalls nicht, lassen sie mich durch, ich muss aufs Klo, die Sache ist mir auf den Magen geschlagen. Übrigens wünsche ich ihnen, dass sie gleich nach mir auf dieselbe Toilette müssen: dann kräftig durchatmen, das reinigt die Lungen... Blöde Kuh”, stichelt Karl. Dabei macht er am Anfang ein knurriges Gesicht, aber am Ende ein Grinsendes. Er freut sich über seinen Witz. “Ha, der hast du es aber gegeben,” denkt er und dackelt den Gang entlang, der Toilette entgegen. Dreieinhalb Stunden später, das Flugzeug setzt zur Landung an. Die Dame ist ganz grün im Gesicht als mitgeteilt wird: “... bitte stellen sie das Rauchen ein, schnallen sie sich an und stellen sie ihre Rückenlehne in die senkrechte Position. Wir werden in wenigen Minuten in Antalya landen.” Karl beobachtet sie. Er sieht, wie ihre Wangen anschwellen, zum Platzen prall sind, wie sie herunterschluckt. Dann das ganze noch einmal, nur diesmal hat sie Tränen in den Augen. Karl spät sie aus engen Augen an, klatscht in die Hände und sagt zu seiner Frau: “Ist das nicht schön, guck doch wie sie die Klappe voll hat.” Er lacht und freut sich. Manchmal ist das Leben doch gerecht. Am Flugplatz werden sie von ihrem türkischem Freund abgeholt. Sie sind
bereits das sechste Mal in der Türkei. Es gefällt ihnen hier sehr gut. Die Menschen sind
freundlich, hilfsbereit und gastfreundlich. Sie sind aufmerksam, fröhlich, sorgenfrei und
nett zu jedermann. Die Landschaft ist einmalig schön. Es gibt unendlich viele wilde
Blumen zu bewundern. Es ist unbeschreiblich grün, wo das Auge auch hinsieht. Hier gibt es
Laubbäume, große, riesige Bäume obwohl es doch in den heißen Sommermonaten gar nicht
regnet. Es scheint ein Wunder zu sein. Im Hintergrund sieht man die schneebedeckten Berge,
zu ihren Füßen liegt das Mittelmeer. Die Berge scheinen des Rätsels Lösung zu sein:
sie halten das schlechte Wetter ab, z.B. Regen und Kaltluftfronten, andererseits liefern
sie unendliche Wassermassen für die Vegetation. Es ist einfach atemberaubend, herrlich,
wunderschön hier zu sein und immer scheint die Sonne. Karl und Gisela lieben die Türkei.
Am liebsten würden sie hier leben, aber das liebe Geld, die Arbeit..., was soll man
machen? Ja später, wenn sie Rentner sind, dann wollen sie hier bleiben, zumindest in der
Zeit wenn es in Deutschland kalt, ungemütlich und regnerisch ist. Dieses Mal sind sie im Frühling hier. Die Saison hat noch nicht begonnen, der Ort ist noch leer und ab und zu sieht man den einen oder anderen Touristen. Das Wetter ist um diese Jahreszeit sehr angenehm. Es ist um die zwanzig Grad im Schatten, es regnet kaum, die Sonne scheint und die Pflanzen beginnen sich aufs Neue zu entfalten. Gisela und Karl sitzen auf dem Südbalkon. Es ist Zeit, den Sonnenuntergang zu beobachten. Dies machen sie immer, wenn sie um diese Zeit zu Hause sind. Heute ist er besonders schön, weil ein ganz dünner Wolkenschleier zu erkennen ist. Es sind nur Andeutungen von Wolken, man kann stellenweise durch sie hindurch sehen. Langsam färben sich die Wolken zu einer leicht hellroten mit weißen Flächen gezeichneten Farbe. Der Horizont wird ebenfalls rötlich, besonders an der Stelle, wo die Sonne ins Meer eintauchen wird. Jetzt nähert sie sich der Wasseroberfläche. Es wird nun nur noch ca. drei Minuten dauern, bis die Sonne völlig unter gegangen ist. Karl hat die Zeit einmal gestoppt. Ihn interessieren solche Dinge.
“Eigentlich sollten wir für immer hier leben”, sagt Karl.
“Wie könnte man es anstellen, dass wir so schnell wie möglich dieses Ziel erreichen ? Weißt du, ich habe mir so meine Gedanken gemacht. Ich habe doch die Lebensversicherung. Wie wäre es, wenn ich plötzlich sterben würde. Nein, nein keine Angst; ich meine nur so zum Schein. Die müssen doch bezahlen.” “Oh Karl, das ist doch nicht so einfach. Du immer mit deinen Ideen. Und was ist, wenn das raus kommt, oh nein bitte, nicht auszudenken”, stöhnt Gisela. “Wieso, das ist doch ganz einfach. Für die bin ich tot, die zahlen und klatsch fertig. Pass auf: Ich sterbe hier in der Türkei, bin beim Angeln, es kommt Sturm auf, ich fall über Bord, der Ali ist mit dabei und erzählt später, dass er mich nicht mehr retten konnte, fertig aus. Du fährst nach Hause und erzählst die ganze Geschichte der Versicherung. Du brauchst eigentlich nicht einmal einen Polizeibericht, die überprüfen sowieso alles. Glaub mir, das ist ganz einfach. Ach wär das schön! Ich lach mich tot. Hä, hä”, lacht Karl und klatscht in die Hände. “Karl, ich kann das nicht, ich lauf blau dann grün und danach rot an, ich würde das auch nervlich nicht durchstehen. Oh Gott, oh Gott was denkst du dir bloß immer aus”, jammert Gisela. “Hä, hä, du meinst wie die blöde Alte im Flugzeug, die hatte auch alle Farben angenommen, die war doch nicht ganz dicht. Wir reden später noch mal darüber, das geht, glaub es mir, das ist ganz einfach”, sagt Karl und trinkt genüsslich seine Cola.
Früher hatte er viel getrunken, manchmal ein bis zwei Flaschen Cognac oder was gerade da war. Seit fast zwei Jahren ist er nun schon trocken, trinkt nur noch Cola und nimmt dadurch natürlich immer mehr zu. Einige Tage sind vergangen. Das Wetter ist wie immer phantastisch, jeden Tag sind sie am wunderschönen Sandstrand, liegen faul in der Sonne, und genießen es in vollen Zügen. Im glasklaren blauen Mittelmeer zu baden ist für Gisela der Himmel auf Erden. Für Karl kommt ein kühles Bad vielleicht einmal im Urlaub vor und das nur, wenn er von anderen hartnäckig dazu bedrängt wird. Karl will seine Idee nicht aus dem Kopf gehen. “Hast du eigentlich über das Ding mit der Versicherung noch mal nachgedacht?”, fragt er und wälzt sich auf seiner Badematte. “Ja, weißt du, ich denke, wir sollten es versuchen, aber kläre mich bitte genauestens auf, damit ich keine Fehler mache”, erwidert sie. Ihr Sinneswandel kommt nicht von ungefähr. Sie hat nämlich den jungen, gut aussehenden Kellner im Kopf. Falls der Plan gelingt, würde sie ihn jeden Tag sehen können. Sie hatte mit ihm einen Seitensprung im letzten Urlaub und es war unglaublich schön, völlig anders, wie neu geboren, wie damals als sie noch jung war. Dieses kribbeln im Bauch, dieses Gefühl nach Sex, das Verlangen danach, begehrt zu sein, zu schweben, das alles hatte sie lange nicht mehr gespürt. Sie fühlt sich wie unter Drogen und will das Gefühl wieder haben. Dass mir so etwas passieren kann, hat sie oft gedacht. Normalerweise ist sie eine treue Ehefrau, eher konservativ erzogen, gutbürgerlich, hausbacken und leicht schwatzhaft. Eigentlich entspricht sie völlig der Norm und unterscheidet sich überhaupt nicht von den normal moralisch denkenden Menschen. Vielleicht ist es eine Torschußpanik, vielleicht die Wechseljahre oder Karl?
Was hat mich dazu bewegt, so etwas zu machen, grübelt sie oft. Sie denkt nicht leichtfertig darüber nach. Sie kann es nicht verstehen, warum sie es nicht bereut. Sie will es wieder haben, dieses irre Gefühl, wenn sie es machen, die Zeit davor, die Explosion, die Zeit danach, jede Sekunde hatte sie genossen. Hat es soweit gefallen? Möchtet ihr mehr lesen? Nun, ihr könnt überall es unter Angabe von Titel, Autor und ISBN Nummer 3-8311-2665-8 bekommen. Es kostet 9,20 Euro und ist auch im Internet super schnell erhältlich. Klickt bitte auf die Links oben oder allgemein auf folgenden Link. Leben oder Tod im Orient2 (die wahre Geschichte). Buch Türkei. Jetzt kaufen bei amazone.de! |
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